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8th entry

Probleme im Leben würden nicht "Hürden" genannt werden, wenn es keinen Weg gäbe darüber hinweg zu kommen

Häufig kommt man in Situationen, in denen man denkt, jetzt geht nichts mehr. Meist sind dies Situationen, in denen man sich verrannt hat und nun einfach nicht mehr raus kommt; man sieht keinen Ausweg mehr. Manche Leute wenden sich an Beratungstellen, andere stürzen sich in eine Sucht ihrer Wahl - andere bringen sich oder andere um. Laut einer Statistik denkt jeder Mensch zumindestens einmal in seinem Leben an Suizid (dabei fällt auf, dass vermehrt Jugendliche und Schüler dieser "Gefahr" ausgesetzt sind), jeder Mensch besitzt irgendeine Sucht (geht von Alkohol zu Schmerzen, Schuhen, Bücher etc) und, bei ziemlich allen Zielgruppen unserer Gesellschaft, werden diese Themen totgeschwiegen. Man redet einfach nicht darüber. Selbst wenn solch ein Fall in der eigenen Familie auftritt - - es wird einfach nicht darüber geredet, manchmal kommen solche Wahrheiten erst Jahre später ans Tageslicht, und alle fallen buchstäblich aus allen Wolken. Zwar gibt es viele Therapeuten oder Pschychologen, die den meisten Betroffenen helfen könnten, doch werden diese meistens als "Seelenklempner" oder ähnliches verpönnt, dass das Gefühl von Unbehagen allein an dem Gedanken, einen aufsuchen zu müssen, anhaftet.

Trotz all dieser "Beschwernisse" schaffen doch so manche den Sprung aus dem Teufelskreis, befreien sich also so mehr oder weniger. Nur die wenigsten schaffen dies ohne Hilfe, es muss einfach manchmal fremde Hilfe angenommen werden, ob man nun will oder nicht. Oder ist Selbstmord, Selbstverletztendes Verhalten, Deppressionen, Schizophrenie, Sucht oder derartiges wirklich eine bessere Lösung??

Selbstmord löst keine Probleme - - er beendet sie nur


gilt, meiner Meinung nach, auch für alle anderen oben aufgeführten Probleme, wenn auch vielleicht nicht in ganz so drastischen Sinne
16.8.06 17:45


7th entry

Fange mit dem Notwendigen an, dann das Mögliche und plötzlich tust du das Unmögliche!

Alles fängt immer ganz langsam und sehr einfach an. Du hast einen Traum, einen Wunsch - - aber der scheint unerreichbar, furchbar weit weg und einfach unerfüllbar. Was also tun? Natürlich kannst du dich jetzt in eine Ecke deines Zimmers begeben, schmollen und die ganze Welt doof finden. Du kannst aber auch wieder aus deiner Ecke rauskommen. Pure Zeitverschwendung, wenn du nur so da rumhockst. Ist doch viel besser, wenn du dich wieder aufrappelst und erst mal weiter machst, wie bisher. Na ja, nicht ganz wie immer. Nach und nach, so, dass du es mehr oder weniger gar nicht mitkriegst, baust du neues in deinen Tagesablauf ein. Es sollte dich schon in Richtung deines Ziels bringen, aber halt nicht auf einmal. Stück für Stück, Punkt für Punkt. Und zwar ganz laannggssaam. Nach und nach stellst du so dein ganzes Leben um, deine Antennen sind auf "Ziel erreichen" eingestellt. Und am ende?? Am ende stehst du am Ziel, und -- jetzt kommt das Beste - du blickst zurück. Und rate mal, was du siehst? Einen steinigen Abhang, den du mühevoll erklommen hast?? Den Abgrund, den du erfolgreich überwunden hast?? Nope, völlig falsch. Hinter dir liegt ein gerader, gepflasteter Pfad, den du völlig ohne Mühe beschritten hast. Und ist das nicht genau das, was wir uns alle wünschen?? Die Erfüllung, ohne sich groß anstrengen zu müssen?? Gut, einen Hacken hat das ganze natürlich schon: Es kann schon etwas länger dauern. Aber wen interessiert das schon? Die Hauptsache ist doch, dass du (oder wir) überhaupt am Ende des Tunnels ankommen.

Findest du nicht auch?
14.8.06 20:39


6th entry

Du weisst nicht, was Du kannst, ohne es zu versuchen

Natürlich kann man vor allem und jedem davon rennen, und sagen: Das kann ich nicht. Aber kann man es auch wirklich nicht? Ist es nicht so, dass gerade das Nichtwissen um das eigene Vermögen manche Menschen zu unmöglichen Dingen treibt, die erst dadurch wahr und möglich werden?? Hätte nicht jeder Erfinder, Maler, Bildhauer oder sonstiger großer Geist der Vergangenheit sagen können, er könne das nicht? Haben nicht bei vielen Zeitgenossen das auch behauptet, und waren überascht, was diese Menschen wirklich leisten können?? Ist es nicht besser, wenigstens einen Versuch zu starten, als gar keinen??
9.8.06 18:44


5th entry

Lebe jeden Tag, als wäre er dein letzter... den irgendwann wird er dein letzter sein

Irgendwie ist der Satz traurig... weil er so wahr ist. Egal, wie perfekt oder wie konsequent man sein Leben lebt, egal, was auch immer man tut - man muss am ende irgendwann sterben. Es gibt keinen Ausweg, es ist nun mal das ende der Straße. Und da man schlecht auf der Straße des Lebens umdrehen kann, kommt man halt irgendwann an dieses verdammte Ende. Schicksal, Ironie, wie auch immer.
Eigentlich ist es in Anbetracht dieser Tatsache doch ein recht guter Vorschlag, sein Leben zu genießen, oder?! Was aber, wenn man das Leben auf einmal zu sehr lebt?! Wenn man über die Strenge lebt?! Was dann?? Man kann ja wohl schlecht mit der Ausrede kommen, dass man irgendwann doch sterben muss. Andererseits... was wenn man es nicht tut, und das eigene Leben endet, bevor es überhaupt erst anfangen konnte? Es gibt genug Menschen auf der Welt, die jung sterben müssen. Und mit jung meine ich das auch so. Oder was ist erst mit denen, die ihr Leben gar nicht genießen können, selbst wenn sie es wollten?? Oder die, die in der Annahme, dass sie es genießen, es eigentlich nur vergolden, und denen das viel zu spät klar wird, wenn es ihnen den überhaupt klar wird??

Wenn man's sich genau betrachtet, ist dieser Satz zwar ziemlich einfach aufzuschreiben und zu verstehen, aber seine Umsetzungen ist halt nicht so selbstverständlich, wie die meisten immer annehmen. Es ist ganz nett, wenn einem der Satz überall im Netz und sonst wo entgegenspringt, und ihn daher viele unterschiedliche Menschen kennen - doch können oder werden auch alle von ihnen sich an ihn halten?! Ich wage das irgendwie zu bezweifeln...
7.8.06 21:13


4th entry

Wenn Du von etwas träumen kannst, dann kannst Du es auch erreichen

Träume und Glaube basieren mehr oder weniger auf dem selben Prinzip: Willen und Vorstellungskraft. Man muss den richtigen Willen gepaart mit Durchsetzungsvermögen einsetzen, und sich entweder das Ziel oder was auch immer mit dem jeweilig Möglichen erarbeiten. Ich bewundere die Menschen, die es z.B. schaffen, an ihren träumen festzuhalten, obwohl sie fast utopisch und so mit unerreichbar sind oder die ständig gesagt bekommen, wie sinnlos und dumm das von ihnen ist. Genau so ist es mit denen, die trotz des momentan Verständnisses an ihrem Glauben festzuhalten vermögen... ohne starkes Selbstvertrauen scheint mir das gar nicht realisierbar. Aber am beeindruckensten sind immer noch diese unverbesserlichen Träumer - diese Menschen, die ein Leben lang von der einen bestimmten Sache träumen, und sie am ende wahr werden lassen.

Eigentlich müsste sich für jeden Menschen desen ganz spezieler Lebenstraum erfüllen... ich meine: wir haben alle so individuelle Vorstellungen, Wünschen und Vorraussetzungen, aber etwas wollen wir alle haben, weil es unerreichbar für uns scheint. Wenn wir also von etwas träumen, und in uns der Wunsch danach immer mehr wächst, dann muss doch auch die Unerreichbarkeit des Wunsches nach und nach schrumpfen. Wie bei einer Waage, wo sich die Waagschallen ja auch ausgleichen. Es wäre unlogisch, wenn sich zeitgleich mit der Sehnsucht auch die Unerreichbarkeit vergrößern würde.


Auch ich habe einen Traum, so lange schon. Und ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages wahr werden wird. Deshalb weiß ich, dass er wahr werden wird. Er wird wahr werden, weil ich mit jeder Faser meines Herzen daran glaube, und darauf vertraue. Niemand wird mich da jemals wieder entmutigen können... und wenn doch, lese ich das hier noch mal in Ruhe durch... Ja, ja, mein Lateinlehrer hat schon recht - sollte unter die Philosophen gehen
1.8.06 22:28


3rd entry

Nur, wer seinen eigenen Weg geht, kann von niemandem überholt werden

Es ist schwer, sich seinen eigenen Weg zu suchen, und sich nicht einfach von der Menge mitreissen zu lassen. So viel leichter ist es doch, die Meinung anderer zu übernehmen oder einfach andere Lebensstile und dergleichen zu kopieren. Das sieht man schon allein bei diesen ganzen Hollywoodleuchten: Kaum hat einer damit angefangen, eine überdimensionale Sonnenbrille diesen Sommer zu tragen, schon will die ganze weibliche Welt genau so eine Brille haben. Und das nur, weil das gerade in ist. Ist das nicht bescheuert?? Ist euch den wirklich nicht klar, dass ihr euch so mehr oder weniger selbst eurer Einzigartigkeit und Originalität beraubt?? Gut, diese Brillen sehen vielleicht an den jeweiligen Stars und Sternchen gut aus. Aber nicht bei jedem. Vielleicht steht euch der neuste Modetrend ja tatsächlich. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass er es nicht tut, ist im Vergleich sehr viel höher. Mir wäre es zu dumm, lächerlich zu sein, nur weil andere mit anderer Figur, Friseur oder was auch immer total gut aussehen/wirken. In meinem Bekanntenkreis trägt eigentlich nie jemand was gestricktes oder gehäckeltes. Das hält mich aber nicht auf, sowas im Winter zu tragen. Ich bin stolz darauf, dass meine Mum so viele Energie aufbringt, und mir immer neue Sachen anfertigt. Genau so ist es mit meinen Ohrringen: Alle Welt lächelt über mich, weil ich einige, sagen wir mal, "ungewöhnliche" Ohrringe besitze. Na und? Es ist mein Stil, und er ist gut so. Ich fühle mich sehr wohl in meiner Haut, selbst wenn es noch einige Mängel gibt, die ich noch loszuwerden gedenke. Aber irgendwann wird meine Umwelt erkennen, dass mein Weg der Richtige ist. Bei mir wird niemand je lakonisch sagen müssen: "Mmh, komisch... genau diesselben Tops hab ich ja auch immer!!"
Man könnte jetzt natürlich sagen, ich vertrete nur diesen Standpunkt, weil ich selbst kein Modepüppchen oder super schlank bin - - aber ich denke, dann hat der Leser hiervon entweder keine Ahnung von meinem Empfinden oder versteht meine eigentliche Absicht nicht. Ich will jetzt nicht versuchen nahe zu legen, dass man Modetrends nicht nachahmen sollte. Das wäre quatsch, und außerdem ist häufig auch mal ganz was akzeptables dabei und es ist auch gar nicht möglich. Aber sollte man nicht vorher überlegen, ob man jetzt wirklich schon wieder einem nachlaufen muss, ob das für einen selbst überhaupt Sinn macht??

Wir alle werden als Originale geboren, aber die meisten sterben als Kopien
28.7.06 15:45


2nd entry

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Manchmal wird man einfach auf bestimmte Vorurteile reduziert oder reduziert selbst Menschen allein hierauf. Ich kenne das zur Genüge, und würde auch nie auf die Idee kommen, mich davon loszusprechen. Es ist einfach so, punkt. Und trotzdem kann es einen verletzen, wenn man dann einmal auf solche angesprochen wird. Vielleicht hat man die Stärke, die Fassung so gut zu wahren, dass man es nicht zeigt, aber... das ändert nicht viel. Das einzige, was dann noch bleibt, ist einfach gegen diese Vorurteile anzukämpfen - - oder sie zu akzeptieren und zu ignorieren. Wen man den dann die Stärke dazu hat.
28.7.06 13:23


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